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Kapverden – Caminho Cachupa Chillout


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Kapverden – Caminho Cachupa Chillout

Dauer:  16 Tage 15 Nächte
Reisepreis ab:   2.725,00 
Startort:  Sao Vincente - Airport Mindelo
Gruppengröße:  6 - 8
Samstag
Sa 9 Nov , 2024

Sonntag
So 24 Nov , 2024

Samstag
Sa 30 Nov , 2024

Sonntag
So 15 Dez , 2024

Bei jeder Tourenbuchung erhaltet Ihr einen 30% Rabatt-Gutschein auf das gesamte Sortiment unseres Ausrüstungspartners DirectAlpine.

Matthias: Bom dia, herzlich willkommen bei meiner neuesten Tour auf cabo verde. Schwerpunkt der Reise ist die Insel Santo Antão. Warum? Sie ist die naturgewaltigste der Kapverdischen Inseln und damit das vielfältigste Wanderparadies. Ein JUWEL im Atlantik. So bunt, so bizarr, so begeisternd. Ohne Übertreibung, eine der schönsten Wanderregionen der Welt, voller Sehnsuchtsorte und damit ein Garant für emotionale Höhepunkte am Fließband. Nicht nur die atemberaubenden Landschaften sind es, die diese Destination zu einem Highlight machen und den Besucher überwältigen. Der spannende Kulturmix aus einem Hauch von Afrika und kolonialem Erbe fesseln ebenso. Die so wunderbaren Menschen mit ihrer lebensfrohen Mentalität, mit diesem kapverdischen Lebensgefühl, verzaubern und stecken an. Ihre Lebensart verkörpert Leichtigkeit, Gelassenheit, Gastfreundschaft, einfache Zufriedenheit, Lebenslust und Freude. Kurz gesagt, ein stilles großes Glück. Wie passend der Name „Inseln der Glückseligen“ doch ist. Kurzum, Die Kapverden sind eine so reizvolle Reise, voller Lebensfreude und Magie. Eine Wohltat. Und all das zieht mich bei jedem Besuch in ihren Bann.

Unsere facettenreichen Wanderungen, oft auf den hier so typischen Caminhos, den Maultierwegen, führen über spektakuläre, bizarre Berglandschaften, durch zerklüftete Schluchten oder wüstenhafte Mondlandschaften, entlang schroffer Steilküsten, inmitten sattgrüner tropischer Täler mit üppiger exotischer Flora und Früchten. Tour für Tour, Abwechslung pur, beim auf & ab, kreuz & quer auf Traumpfaden in die entlegensten Winkel der nordwestlichsten Insel des vulkanischen Archipels, knapp 600 km vor der Küste Westafrikas im Atlantik gelegen, am Drehkreuz Europa, Afrika und Amerika. Und als wäre das noch nicht genug, setzen wir zum Finale noch 3 Tage in eine andere Welt, on top hinzu. Gemeint ist damit Fogo, eine Insel der südlichen Gruppe. Hier fühlen wir uns auf einen anderen Planeten versetzt. Mondähnliche Kulisse erkunden wir intensiv, was uns aus dem Staunen nicht mehr herauskommen lässt. Und all das in einer Zeit in welcher zuhause meist nur Schmuddelwetter herrscht während wir hier Sommergefühle erleben.

 

Hier einige Highlights dieser Tour:

 

inmitten paradiesischer, tropischer, sattgrüner Täler, voller exotischen Früchte

im ständigen Wechselbad zwischen bizarren Bergen und brausendem Meer an Steilküsten und schwarzsandigen Stränden

durch wüstenartige Hochebenen, Mond ähnliche Kulissen und Vulkankrater

auf gepflasterten Maultierwegen, sogenannten Caminhos, über schroffe Bergrücken und durch spektakuläre, wild zerklüftete Schluchten und Erosionstäler, sogenannte Ribeiras

kapverdisches Lebensgefühl gepaart mit der Farbenfreude des malerischen, kolonialen Erbes, als auch beim afrikanischen Flair

relaxen, baden, schnorcheln in Wasser-, und Unterwasserwelten im Atlantik

Tagesbeschreibungen

Tag 1: Anreise nach Mindelo | Unterkunft: Mittelklasse Pension in Mindelo

Flug über Lissabon auf die Insel Sao Vicente, Teil der nördlichen Inselgruppe der Kapverden. Ankunft in der charmanten Hafenstadt Mindelo, dem Kulturzentrum der Kapverden mit stark vertretener Künstlerszene. Die heimliche Hauptstadt der Inseln ist von der Architektur her stark portugiesisch geprägt. Transfer zu unserer oberhalb gelegenen Pension mit wunderbarem Blick über das direkt angrenzende, malerische, historische Zentrum, mit zahllosen bunt gestrichenen Häusern und die Hafenbucht. In Mindelo ist der Mix aus portugiesisch-kolonialem Einfluss und afrikanischer Lebensfreude besonders spürbar. Ihre Tradition als Handelsstadt führt zu einer weltoffenen und lebhaften Atmosphäre. Der verbleibende Nachmittag bietet noch die Gelegenheit die neue Umgebung selbständig zu erkunden, um erste Eindrücke und Einblicke zu sammeln. Der geschäftige Fischmarkt, schöne Plätze, Bürgerhäuser aus dem 19. Jahrhundert, und immer wieder viel Musik machen den Besuch zu einem besonderen Erlebnis.

Tag 2: Mindelo – Fähre nach Santo Antao – Fahrt nach Norte | Unterkunft: Privatzimmer - Casa in Norte (F, A)

Nach dem gemütlichen Frühstück starten wir eine weitere Erkundung zu Fuß, bei unserem Stadtbummel durch Mindelo. Die Stadt beheimatet die verschiedensten Kulturen und Menschen vermischt und friedlich vereint. Die alten kolonialen Relikte der Portugiesen und Engländer mit deren prachtvollen Bauten, Nachfahren ehemaliger Sklaven oder Europäer, niedergelassene Durchreisende, Nachbarn aus dem Kontinent Afrika und, und, und. Wir lassen uns durch die Gassen treiben und erleben eine spannende, reizvolle und bereichernde Mischung. Am frühen Nachmittag wechseln wir mit der Fähre über zu unserer nächsten Insel, Santo Antao, wo wir die meiste Zeit unserer Reise verbringen werden. Wieder festen Boden unter den Füßen treten wir unmittelbar die Fahrt in den äußersten Westen der Insel an. Eine offene, wüstenhafte Landschaft mit einsamen Gehöften erwartet uns. Wir befinden uns im trockensten und am dünnsten besiedelten Gebiet der Insel. Weit und breit so gut wie keine Infrastruktur. Lediglich Ziegen streifen umher und deren leckerer Käse, ein typisches Produkt der hiesigen Gegend, liegt sicher noch das eine oder andere mal auf unserem Speisetisch. Auf einer Piste gelangen wir zu unserer Unterkunft für die nächsten 2 Nächte. Wir sind in Privatzimmern als Gast bei einer einheimischen Familie untergebracht. Einfach, und dennoch fehlt es uns an nichts. Die hier uns entgegengebrachte Herzlichkeit, als auch die Ruhe und Abgeschiedenheit, lässt uns sofort herunterkommen vom Umtrieb von zuhause.

Wir gönnen uns ein feines Abendessen mit einheimischen Spezialitäten und lernen die vorzügliche kapverdische Küche kennen. Vielleicht sogar gleich mit dem traditionellen Nationalgericht Cachupa. Ein Eintopf aus Mais, Bohnen, Kohl, Süßkartoffel, Karotten, eventuell angereichert mit kleinen Fisch- oder Fleischstückchen.

 

Fährfahrt 1 Stunde  /  Fahrzeit 1.30 Stunden  

Tag 3: Norte – Wanderung auf den Tope de Coroa | Unterkunft: Privatzimmer - Casa in Norte (F, A)

Juhu, heute steht unsere erste Wanderung an, technisch einfach aber konditionell etwas fordernd.

Es geht auf das Dach der Insel, auf den höchsten Punkt und Hauptgipfel eines Vulkanmassivs mit 1982m, mit 3 Meter tieferen Nachbargipfel. Dort werden wir mit einem 360 Grad rundum Panorama über die gesamte Insel belohnt. Die Palette der Farbspiele der Landschaft reicht von schwarzer Vulkanerde über Braun- und Rottöne, zu allen möglichen Grünnuancen, bis hin zum Weiß der Puzzolana-Gesteine. Unvergesslich und beeindruckend zugleich. Riesige Erosionsrinnen und Trockentäler zerfurchen eindrücklich die Weite der Hochebene. Was für ein toller Wandereinstiegstag.

 

Wanderzeit 5.30 Stunden   12,5km   880 Hm auf   760 Hm ab  /  Fahrzeit 15 min  

Tag 4: Wanderung durch die Hochebene bis Bordeira de Norte - Abstieg ins Ribeira das Patas | Unterkunft: Mittelklasse Pension in Curral das Vacas (F, A)

Ein ereignisreicher Tag steht bevor. Während wir gestern bereits die einmalige, wüstenartige Vulkanlandschaft der westlichen Hochfläche vom Gipfel aus überblicken konnten, durchschreiten wir heute dieselbige. In der Regel trifft man hier auf keine anderen Touristen. Die Beschaffenheit des Pfades macht uns bewusst, wie selten er begangen wird. In der einsamen Gegend von Norte wird uns bewusst, wie schwer es für die Bevölkerung ist, in dieser trockenen und kargen Umgebung zu überleben. Aber trotz der Härte ihres Lebens begegnen sie uns immer wieder mit unglaublicher Freundlichkeit und einem Lächeln im Gesicht. Einige Flächen dieses Gebietes sind besonders faszinierend. Dort ist es als tauche man ein, in ein Meer aus silbern schimmernden, wehenden Gräsern. Vorbei an Vulkankegeln, durch Trockenflussbette, bevor wir mit einem Aufstieg diese Region zurücklassen. Es folgt ein herrlicher Höhenweg, mal mehr, mal weniger entlang der Kante eines Vulkankraters bis wir schließlich einen Aussichtspunkt am Kraterrand, der Bordeira de Norte, mit gigantischem Tiefblick in den ehemaligen Riesenvulkan, erreichen. 750m bis 1000m hoch sind die das Halbrund der Caldera das Patas, umragenden Kraterwände. Von hier aus folgen wir einem spektakulären Pflasterweg, einem Maultierweg, ein kunstreichst angelegter historischer Wirtschaftsweg der Insel, ein sogenannter Caminho, in unzähligen Serpentinen mit Haarnadelkehren und Trockensteinmauern in das kesselartige weite Tal hinab. Was für ein architektonisches Meisterwerk das seinesgleichen sucht.

 

Wanderzeit 4.45 Stunden   11 km   360 Hm auf   940Hm ab  /  Fahrzeit 15 min  

Tag 5: Wanderung im Ribeira das Patas – Alto Mira – Fahrt ins Paul Tal | Unterkunft: gehobene Pension – Residencial im Paul Tal (F)

Die Tag heute steckt voller Kontraste und ist extrem facettenreich. Jahrtausende alte, spektakuläre Schluchten bahnen sich den Weg durch den ehemaligen Kraterkessel. Wir steigen in eine Schlucht ab, queren jene und verlassen sie wieder. Ein Caminho schraubt sich wieder nach oben zur nächsten Natur-Sehenswürdigkeit. Freierodierte Magma-Spaltenfüllungen, wie frei stehende Wände, sogenannte Dykes, prägen hier das Landschaftsbild. Eine immer schmaler werdende Schlucht endet in einem spektakulären 2 m breiten Felsdurchbruch oben an einem Sattel. Nach einem kurzen Abstieg erreichen wir ein kleines Bergdorf von wo aus ein Ortswechsel ansteht. Mit dem Fahrzeug geht es entlang der Südseite, einmal längs durch die Insel bis ins Ribeira do Paul an der Ostküste. Eine komplett andere Landschaft erwartet uns. Hier wuchert üppiges Grün,. Auf terrassierten kleinen Feldern gedeiht fast alles. Wir entdecken Zuckerrohr- und Bananenfelder, Mango- und Papayabäume und sehen Maniok, Süßkartoffeln, sogar Palmen  und vieles mehr. Wer noch nicht genug vom bisherigen Programm und Energie übrig hat, für den bietet sich ein besonderer Leckerbissen. Mit einem Erkundungsmarsch im näheren Umfeld. Schritt für Schritt stapfen wir durch satt grünes Augen-Verwöhnprogramm, begleitet von Bananenstauden, und gelborangeblühenden Wandelröschen. Eine leichte, abwechslungsreiche Tour der besonderen Art.

 

Wanderzeit 3 Stunden   7,5 km   520 Hm auf   540 Hm ab  /  Fahrzeit: 1.30 Stunden 

Tag 6: Wanderung im Ribeira da Torre | Unterkunft: Pension Nähe Coculi (F, A)

Ribeira da Torre, für mich das schönste der grünen Täler der Nordinselseite, ist heute unser Schmankerl. Es macht dem Namen alle Ehre denn zwischen den engen und hohen Talflanken steht eine markante, riesige und turmartige Felsspitzformation. Ein ganz besonders lohnenswerter Weg führt anfangs im Zickzack mitten durch terrassierte, bewässerte Landwirtschaftsflächen, wie durch den Garten Eden. An den oberen Rändern der begrenzenden Berggrate ist die Wetterscheide zum Süden und zeigen sich zeitweise Passatwolken an den bewaldeten Hängen in der Region um den Pico da Cruz. Das letzte Stück geht es über unzählige Stufen einen Steilhang hoch bis wir die einzige Inselquerende Strasse erreichen. Hier werden wir abgeholt und lassen uns in die nächste Unterkunft fahren. Dort bin ich sehr gerne, denn wir nächtigen nicht nur sondern werden verwöhnt, von den hier mit Liebe und Begeisterung arbeitenden Frauen. Gastfreundschaft wird hier besonders hoch geschrieben. Diese Comunidade ist ein Dorfprojekt und kommt der lokalen Bevölkerung mehrfach zu Gute. Es schafft Frauen eine Arbeit und somit Einkommensmöglichkeiten und darüber hinaus erwirtschaftet es auch Mittel für die Dorfgemeinschaft, welche dadurch wiederum Schulsachen für die Kinder vor Ort kaufen kann. Im Gebäude sind auch Lernräume mit Computer für die Einheimischen gestellt. Ein Konzept das wir durch unsere Anwesenheit unterstützen können. Bei lokalem, traditionellem Essen aus dem eigenen Garten, mit der ganzen Gemüsepalette von Süßkartoffel, Maniok, Yamswurzel, … lassen wir den erneut eindrucksvollen Tag ausklingen und Revue passieren.

 

Wanderzeit ca. 3.30 Stunden   4,5 km   1010 Hm auf   130 Hm ab  /  Fahrzeit < 30 min + 40 min  

Tag 7: Wanderung in Seitentälern des Ribeira Grande | Unterkunft: Pension Nähe Coculi (F, A)

Erneut, wie so oft und gewohnt, präsentiert sich unser Tagesterrain steil und kurvenreich aber dennoch genussvoll beim Durchwandern dieser herrlichen Kulisse. Sie wird uns auf jedem Tritt begeistern. Die Ausblicke sind fotographische Leckerbissen. Panoramasichten über die tief eingeschnittenen Erosionstäler. Im Dezember, wenn die Zuckerrohrpflanzen in Blüte stehen, überziehen sie die Hänge mit einem silberweißen, strahlenden Glanz. Der Weg windet sich weitgehend der Bergrippe folgend hinauf und wir können wechselweise den Blick in beide Täler genießen. Nach dem Verlassen der bewässerten Felder kommt man rasch in felsige Regionen geschmückt mit großen Agaven. Aus rötlicher Erde gefärbte Bergrücken bilden den Abschluß hoch zur Abbruchkante der Hochfläche der Inselmitte. Wir passieren vereinzelt stehende, Stroh gedeckte Häuser in einer sonst sehr einsamen Ecke. Hier oben bieten sich Fernblicke auf die hintereinander verschachtelten Täler. Bevor wir die Endhöhe erreichen, schwenken wir aber ab und wandern wieder viele schlangenförmige Windungen, auf einem an der anderen Bergseite angeschmiegten Pfad, ins nächste Tal hinunter. Im ersten hübschen Dorf welches wieder Zugang an eine Fahrverbindung hat, gibt es die Möglichkeit per Auto zu unserer gestrigen Unterkunft zurückzukehren. Oder aber wir hängen noch weitere 1.45 Stunden dran und mäandrieren auf spannenden Pfaden entlang von Wasserrinnen, durch Zuckerrohrdickicht und kleinen verwunschenen Weilern im Dornröschenschlaf. Was für ein ausgetüfteltes Bewässerungssystem mit raffiniert gebauten Levadas, hier über die Jahrhunderte geschaffen wurde, um in dieser Region Landwirtschaft betreiben und somit überleben zu können. Sehr beeindruckend. Die Nacht verbringen wir abermals im hier vertrauten, einladenden Pousada, dem Dorf Gästehaus.

 

Wanderzeit 4.45 Stunden   7,5 km   910 Hm auf    930 Hm ab  /  Fahrzeit 20 min  

Tag 8: Freier Tag um Cha de Igreja mit Wanderoption | Unterkunft: Eco Resort Chalet bei Cha de Igreja (F, A)

Wir verabschieden uns von unseren  liebevollen und liebgewonnenen Gastgeberinnen und ziehen weiter. Ein Transfer nach dem Frühstück bringt uns zur nahe gelegenen Nordküste. Halbzeit der Reise. Eine passende Gelegenheit eine Pause einzulegen. In diesem herrlichen Gebiet, in dem wir uns gerade aufhalten dürfen, ist es einfach zu schön und viel zu schade um gleich wieder weiter zu ziehen und deswegen geben wir uns diese kostbare Genusszeit und bleiben. Nirgendwo besser als hier an dieser Örtlichkeit der Superlativen. Unser Domizil ist ein Logenplatz auf einem Hangstück an der Kante oberhalb der Steilküste. Das läßt keine Wünsche offen und das haben wir uns verdient. Diese Stunden sind unser Geschenk und steht jedem in seinen Verwendungsmöglichkeiten zur freien Verfügung. Ein Tag der vielen Möglichkeiten. Allein auf dem Areal des neuen Eco Resort kann man es sich mehr als gemütlich machen, die Zeit verweilen, mit meditativem Meeresrauschen der Brandung und endlosem Blick über den Atlantik, sundowner inklusive. Herz, was willst Du mehr? Falls jemand doch noch aktiv sein möchte bieten sich viele wunderbare Optionen an. Wer will kann eine zerklüftete, bizarre Felsenschlucht mit Bergwelt hinter der Steilküste erkunden. Direkt am schwarz gerölligen Ufer entlang folgend, auf einem schmalen Korridor zwischen dem brausenden Atlantischen Ozean und mächtigen Klippen und dann durch eine Felsöffnung der Steilküste, gelangen wir in eine verborgene enge Schlucht. Auf einem der Steilwand perfekt angepassten Caminho erreichen wir einen faszinierenden Aussichtspunkt der seinesgleichen sucht. Ein freier Blick entlang der Küste und zugleich ein Tiefblick in die Schlucht mit schroffen Flanken und spitzen Bergkämmen. Mein persönlicher lohnenswerter Geheimtip.

Ein paar lobende Worte zum außergewöhnlichen wie genialen Konzept unserer Unterkunft. Es passt wunderbar in die Firmenphilosophie von faszination unterWEGs. Das Eco-Resort ist ganz nach ökologischen Baumaßnahmen gebaut, nutzt eigene Solarpanele und verfügt über ein perfektes Wassernutzungssystem. Wasser, dieses hier so kostbare Gut könnte nicht besser und schonender verwendet werden. Das extrem nachhaltige Konzept ist ganzheitlich und beinhaltet alle Bereiche, sowohl bereits bei der Entstehung als auch den Betrieb bei jeglicher Nutzung. Auch so kann Tourismus stattfinden. Ein Vorzeigeprojekt mit Beispielcharakter. Eine eigene landwirtschaftliche Produktion, für die hochwertigen Nahrungsmittel die am Abend auf den Tisch kommen. Alles ganz nach meinem Geschmack und wunderbar konform zu unserer Art zu Reisen. Der Tag endet egal nach welchem persönlichen Programmablauf mit einem reichhaltigen, vorzüglichen 3 Gänge Menü mit selbst kultiviertem Gemüse. Es erwartet uns in wunderschönem Ambiente und weitem Blick über den Atlantik inklusive.

 

Wanderzeit auf Wunsch 3 Stunden   6 km   300 Hm auf   300 Hm ab  /  Fahrzeit  40 min 

Tag 9: Wanderung entlang der Küste bis Ponta do Sol | Unterkunft: Pension in Ponta do Sol (F, A)

Nachdem wir gestern die Küste bereits beschnuppert haben, lernen wir sie heute während des Tages, mit all seinen Facetten kennen. Der Tag steht ganz im Zeichen von Ozean und Steilküste. Ein durch Steinmäuerchen gesicherter Eselspfad wunderbar integriert in die Natur, angeschmiegt an die Felsen, verläuft entlang einer eindrucksvollen Küstenlinie zwischen Fels und Wasser. Er steigt immer wieder ein Stück in Kehren auf den gewaltigen fast senkrechten bis 300m hohen Klippen hoch, um dann erneut hinab zum Tal-, oder Küstengrund zurückzukehren. Jede Kurve birgt eine neue Überraschung. Eine wunderbare, abwechslungsreiche Mischung aus Bergen und Meer, stets über der tosenden Brandung. Wellen und brausender Wind sind unsere Begleiter, der Ausblick auf den Ozean ein Genuß. Wir passieren Felsbuchten und malerische Dörfer die teilweise wie ein Nest auf einem Felsen thronen. Ein aktiver und ereignisreicher Tag findet seinen Abschluss in Ponta do Sol, einem für kapverdische Verhältnisse lebhaften und trotzdem noch sehr angenehm ruhigen Fischerdorf. Unsere Unterkunft liegt direkt an der Küste. Eine weitere Gelegenheit den Tag mit Blick auf den Atlantik ausklingen zu lassen. Dazu wunderbare kapverdische Musikklänge in live, eventuell ein Glas Wein und für die Meeresfrüchte Liebhaber frischen Fisch.

 

Wanderzeit 6.30 Stunden   14km   780 Hm auf   820 Hm ab

Tag 10: Fahrt nach Porto Novo – Fähre nach Sao Vicente – Sao Petro Beach | Unterkunft: Mittelklasse Pension in Mindelo (F)

Es ist soweit, die letzten Stunden auf unser intensiv erkundeten und erwanderten Insel, die sicher jedem von uns inzwischen ans Herz gewachsen ist, sind angelaufen. Nach dem Frühstück werden wir zurück zum Ausgangspunkt der Hafenstadt Porto Novo gebracht um mit der ersten Fähre im Laufe des Vormittags zurück nach Mindelo auf São Vicente zu gelangen. Ein Tag mit viel Spielraum und Flexibilität steht an. Je nach Lust und Laune. Vieles kann – nichts muß sein. Jeder kann sein Programm wählen. Nahe liegend wäre ein neues, anderes Gesicht des Landes kennen lernen. Strandleben pur und sich dem Wasser widmen, ob aktiv oder faulenzend. Ob neben, auf, im oder unter Wasser. Baden, oder tauchen, ein beinahe unbegrenztes und spannendes Repertoire steht zur freien Wahl. Auch die Chance um mit Caretta Schildkröten schnorcheln zu gehen besteht (nicht im Reisepreis enthalten). Und wer es doch nicht ganz ohne wandern aushält, den führe ich gerne über den Strand und entlang eines Küstenabschnitts zu einem Leuchtturm.

 

Fahrzeit 1 Stunde  /  Fährfahrt 1 Stunde  /

Wanderzeit auf Wunsch 2 Stunden  6 km  170 Hm auf  170 Hm ab 

Tag 11: Inselwechsel mit Inlandsflügen über Santiago weiter nach Fogo – Sao Filipe | Unterkunft: Mittelklassehotel in Sao Filipe (F)

Nach intensiven, erlebnisreichen Tagen auf den Nordinseln, wechseln wir heute auf die Inselgruppe im Süden. Per kurzem Inlandsflug zuerst nach Praia auf Santiago, die Hauptstadt der Kapverden und dann weiter zu unserem Ziel, auf die Nachbarinsel Fogo - die Insel des Feuers. In der Vila Baixa (Unterstadt) von São Filipe reist man zurück in die Kolonialzeit. Hier lassen sich die Sobrados (Herrenhäuser aus dem 18/19 Jhd.) mit ihren verführerischen Innengalerien erkunden, in solch einer wir dann auch untergebracht sind. Je nachdem wann die Flüge starten, bleiben uns noch einige Stunden um nach der Ankunft die malerischen Gassen mit ihren bunten historischen Häuserreihen und vieles mehr zu erkunden.

 

2 Inlandsflüge mit 45 min und < 30 min 

Tag 12: Fahrt in den Naturpark von Fogo – Wanderung durch die Caldeira | Unterkunft: Pension in Portela (F, A)

Für die ersten Morgenstunden bleibt uns noch etwas Zeit für diese fast schon filmartige Kulisse vergangener Zeiten, in welcher Lärm und Hektik ein Fremdwort sind. Gegen späteren Vormittag machen wir uns auf die Fahrt, hoch in die wie eine Krone auf der Inselanhöhe liegende Caldeira. Am Naturparkeingang haben wir einen ersten faszinierenden Blick auf den Bilderbuchvulkan Pico do Fogo. Hier steigen wir aus. Während unser Gepäck weiter bis zur Unterkunft gebracht wird begeben wir uns durch eine Mond ähnliche Kulisse und fühlen uns auf einen anderen Planeten versetzt. Eine unglaublich spannende Tour durch diese so fremdartige Landschaft ist unser Nachmittagsprogramm. Wir queren die Caldeira, durch den Grund des ehemaligen Vulkankraters. Ein Labyrinth aus bizarr erstarrten Lavagesteinsformationen umgibt uns. Lava in vielfältigsten Erscheinungsformen., ein unerschöpfliches Repertoire aus Formen, Farben und Strukturen, reine Natur-Kunstwerke, geschaffen durch unzählige Vulkanausbrüche der Vergangenheit, liegt vor unseren Füßen. Die Strecke ist bietet ständig wechselnde Szenerien. Einsame, Unfassbare Stille sind unsere Begleiter. Wunderbar! Wir überschreiten den Pico do Inferno, den zuletzt in 2014 ausgebrochenen Vulkan und bekommen ein erstes Gefühl für die gewaltigen Naturkräfte, die hier immer wieder am Werk sind. Gelbe Schwefelbrocken, höllenartige Schlunde. Aschefelder und wild durcheinander und übereinander geschobene Gesteinstrümmer sind Zeugen. Am Abend gibt es eine Kostprobe des hier angebauten sehr leckeren Weines. Unsere Übernachtung ist etwas Besonderes, denn wir schlafen direkt inmitten dieser Traumkulisse, im Kessel des Kraters. Unsere Unterkünfte sind ganz im traditionellen Baustil erbaut. Rundhäuser, Funcus genannt. Das Abendlicht welches minütlich die Farben der uns umgebenden skurril verwitterten Felsentürme und die äußeren Caldeira Kraterwände ständig verändert und schließlich orangefarben zum Glühen bringt, verweilen wir. Dieses einmalige Schauspiel läßt unsere Herzen höher schlagen und den heutigen Tag zu einem einzigartigen unvergessenen Erlebnis werden. Sprachlos von der Fülle der überwältigenden Eindrücke gibt’s noch als Dreingabe mit großer Wahrscheinlichkeit einen fantastischen Sternenhimmel.

 

Wanderzeit 3 Stunden  9km   400 Hm auf   445 Hm ab / Fahrzeit < 1 Stunde

Tag 13: Wanderung auf den Pico de Fogo | Unterkunft: Pension in Portela (F, A)

Das Tagesprogramm beginnt heute besonders früh, denn das morgendliche Licht ist sagenhaft schön. Frisch gestärkt zieht es uns magisch nach oben. Die Besteigung eines der eindrucksvollsten Vulkane der Erde, des Pico do Fogo, ist ein besonderes Erlebnis und einer der Höhepunkte. Dort angekommen, überwältigt von dem 360 Grad Panorama-Ausblick über die ganze Insel hinweg, umrahmt von Schwefeldämpfen aus den Steinspalten des Kraters stehen wir auf dem höchsten Punkt der Kapverden, auf 2829m. Wir wollen gar nicht wieder absteigen. Es drängt auch keiner und deswegen können wir uns oben Zeit für unser Glück nehmen, diesen besonderen Ort voll und ganz auskosten. Spaß pur ist der Abstieg. Das erinnert uns an Tiefschnee, nur schwarz statt weiß und nicht nur watend, und gleitender weise wie im winterlichen Terrain, sondern fast fliegend. Wir sausen hinab durch die feine Vulkanasche.

 

Wanderzeit 5 Stunden   9 km   1100 Hm auf   1100 Hm ab 

Tag 14: Wanderung auf der Bordeira Sud – Fahrt nach Sao Filipe – Flug nach Praia | Unterkunft: Hotel in Praia auf Santiago (F)

Da zwei Tage für die hier so andersartige Szenerie, bei weitem nicht ausreichen, und sie uns mit Sicherheit wieder magisch anzieht, tauchen wir erneut in diese Welt ein und starten in die nächste Runde. Es gibt genügend weitere, reizvolle Ecken zu entdecken. Schwer beeindruckt haben wir gestern vom Gipfel aus hinübergeschaut, auf die schroffen Wände des 1.000 m über der Chã das Caldeiras stehenden Grats (2.692 m), der im Halbkreis den Westen der Kraterebene umschließt. Heute betrachten wir uns die Südseite dieses Bordeira-Rückens einmal genauer. Wir gehen kaum bergauf und haben schon bald die Gegenperspektive zu gestern. Wir stehen dem aus der Caldeiraebene emporragenden Pico de Fogo direkt gegenüber. Von hier aus kommen die riesige Dimension und die vollkommene Schönheit des Vulkans wunderbar zur Geltung. Ein grandioser Anblick und auf der anderen Seite ein Ausblick aufs Meer hinaus. Welch Kontrast hat hier die Natur geschaffen. Auffallend ist die uns stets begleitende, besonders reichhaltige Flora. Arten die es auf der ganzen Welt nur hier gibt, sogenannte endemische Arten. Am späteren Nachmittag fahren wir wieder nach São Filipe zurück und dann mit einen Inselhüpfer per Propellermaschine weiter nach Praia.

 

Wanderzeit 4.45 Stunden   11 km   800 Hm auf   800 Hm ab  / Fahrzeit < 1 Stunde /

Inlandsflug 30 min 

Tag 15: Praia

Nach einem gemütlichen Frühstück steht noch ein Kontrastprogramm mit Sightseeing in der Hauptstadt an, ob in der Gruppe oder individuell. Kolonial und Afrika soft, treffen aufeinander. Quirrliges Leben und Treiben, unzählige Eindrücke für alle Sinne ob beim Besuch der Markthalle oder dem afrikanischen Markt und einfach „nur“ das spannende, pure Leben im Strassenbild. Je nach Flugzeiten stehen uns wenige Stunden oder noch der ganze Tag bis in die Nacht zur Verfügung. Vielleicht nur ein kurzer Spaziergang durch Praia mit den letzten Impressionen? Aber eher gibt’s die Gelegenheit sogar noch einmal tiefer in die Gassen der Altstadt einzutauchen. Zu sehen und erleben gibt’s auf alle Fälle mehr als genug. Für gewöhnlich haben wir noch die Zeit für ein gemeinsames Abschiedsessen, genießen ein letztes Mal die kapverdische Küche und lassen die Reise ausklingen. Ein Taxi bringt uns zum internationalen Flughafen, zurück Richtung Heimat.

 

Stadtbummel je nach Flugzeit und Lust / Fahrzeit 0,5 Stunde / (F, M oder A im Flugzeug)

Tag 16: Rückreise in die Heimat:

Eigentlich hätte man Lust noch weiter dieses Archipel zu erkunden. Vielleicht beim nächsten Kapverden Erlebnis. Genug Gründe um wieder zu kommen. Bis dahin schwelgen wir noch in den Erinnerungen dieser eindrücklichen Tour voller unvergesslicher, magischer Momente.

 

Internationaler Flug

Detailinformationen

Anforderungen

Kondition: 

 

Technik: 

 

Dein Weg zur passenden Tour (Hier gehts zum Test)

 

Diese Reise ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet

Unterbringung

Wir übernachten in den Städten in Mittelklassehotels. Ansonsten schlafen wir in sehr schönen Pensionsunterkünften, die in der Regel den Einheimischen gehören und im Landesstil geführt werden.

Auch ein Eco Resort das keine Wünsche offen lässt, ist eine Station.

 

Hinweis:

Nur bei den Privatzimmern abseits der Infrastruktur haben wir eventuell gemeinschaftliche WC und Dusche. Gewisser Komfortverzicht ist deswegen nur sehr selten.

Verpflegung

Wir haben die allermeiste Zeit Halbpension und 2x auch Vollpension. Auf unseren Wanderungen abseits, müssen wir uns selbst mit Lunchpaketen eindecken und versorgen und unsere Picknicks einlegen.

Klima / Wetter

Das Klima der Kapverden, die „Inseln des ewigen Sommers“, mit sagenhaften 350 Sonnentagen im Jahr, ist für Mitteleuropäer äußerst angenehm. Auf den Kapverdischen Inseln herrscht ähnlich wie auf den Kanarischen Inseln ein sehr ozeanisch mildes und subtropisches Klima, das vom Nordost Passat bestimmt wird. Dieser bringt trockene, warme Saharaluft. Typische Jahreszeiten wie bei uns gibt es nicht.

Die Temperaturen sind im Jahresverlauf recht konstant und liegen im Schnitt im Bereich von 23-30°C (die Wassertemperaturen sind geringfügig niedriger). Die wärmsten Monate sind von Mai bis November. Relativ geringe Luftfeuchtigkeit und der Einfluss der Winde lassen hohe Temperaturen sehr angenehm erscheinen. Es herrschen geringe Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht (meist um 5 °C)

Kap Verde ist Teil des Sahel-Trockengürtels, mit Niederschlagsmengen, die weit unter denen des nahegelegenen Westafrikas liegen. Die Zeit zwischen August und Oktober, in der unregelmäßig mit etwas Regen zu rechnen ist, kann man aufgrund der geringen Niederschlagsmenge kaum als Regenzeit bezeichnen. Teilweise fällt auch während der Regenzeit auf Kap Verde wochenlang kein Niederschlag. Lediglich die höher gelegenen windzugewandten Berge, insbesondere auf Santo Antao und Fogo, sind feuchter. Regenfälle können mehrere Jahre über ausbleiben, sodass regelmäßig Dürreperioden auftreten.

Packliste

⦁ gut sitzender Tagesrucksack mit ca. 20-25 L genügt

⦁ Kulturbeutel: kleine Packungen, 1 Mikrofaserhandtuch

⦁ Bequeme Trekkingtourenhose, Tipp: Zip-Off Hose (immer praktisch), + Freizeithose

⦁ T-Shirts, Langarm Shirt, Unterwäsche und Socken

⦁ Wärmeschicht: Fleecejacke/-pullover, gefütterte Midlayer Jacke oder Weste find ich immer sehr universell

⦁ Funktionsjacke (Wind – Regenschutz) – KEIN Poncho!

⦁ Stirnband und leicht gefütterte Handschuhe maximal für die Vulkangipfelbesteigung auf Fogo

⦁ Sonnenbrille, Hut/Kappe, Sonnencreme, Schaltuch wie z.B. Buff

⦁ Badebekleidung

⦁ Wechselgarnitur

⦁ Reisepass (+ Kopie), Impfpass, Bargeld, Einreiseregistrierungsnachweis, Flugtickets mit Übersicht

⦁ Smartphone, Fotokamera (inkl. Akku, Speicherkarten, Kabel, …)

⦁ Powerbank / Ladekabel zur Ergänzung und Überbrückung eventueller Stromversorgungslücken

⦁ Stirnlampe mit vollen Batterien

⦁ Kleine Reiseapotheke (Durchfall, Erkältung, …, Kinesiotape (gibt’s günstig bei DM)

⦁ kleines Erste Hilfe Set (Pflaster, Desinfektion, …)

⦁ wichtige persönliche Medikamente

⦁ leichte, knöchelhohe Bergschuhe

Tipp: Gamaschen für die Tour durch die Vulkanasche auf den Pico de Fogo

⦁ Freizeitschuhe (Sandalen oder sonst leichte bequeme Schuhe) für Städte, Beach und abends.

⦁ Teleskopstöcke (vor allem für steilere Abstiege wertvoll – Achtung: nicht im Flughandgepäck zulässig)

⦁ Trinkflaschen oder Schläuche, Volumen von mindestens 3 Litern.

⦁ Energieriegel (als Zwischendurch Reserve)

 

Hier noch ein paar Worte zur Ausrüstung:

Unser Hauptgepäck bleibt tagsüber entweder im Fahrzeug und wird transportiert oder aber in der Unterkunft und muss nur beim Quartierwechsel getragen werden. Ansonsten sind wir nur mit unseren Tagesrucksäcken unterwegs.

An- und Abreise

Auf die Kapverden gelangt man in gut 6 Stunden reine Flugzeit. Wir übernehmen die CO² Kompensation eurer Flüge bei der NGO atmosfair gGmbH. Die Zeitverschiebung beträgt MEZ -2 Stunden (Winterzeit)

Wir benötigen einen Gabelflug. Ihr reist in Eigenregie an und wieder ab. Eventuell ist ein gemeinsamer Anflug möglich, ansonsten werdet Ihr am Flughafen in Mindelo erwartet und abgeholt. Die Reise endet am Flughafen in Praia auf der Insel Santiago.

Start: ca. 16:30 Uhr am Flughafen von Mindelo (wir schauen hier auf Eure genauen Flugzeiten)

Ende: ca. 15:00 Uhr am Flughafen von Mindelo (wir schauen hier auf Eure genauen Flugzeiten)

Reiseversicherung

Eine Reiserücktrittversicherung könnt Ihr über unser Partnerreisebüro abschließen. Wir vermitteln Euch dies gerne.

Manche Kreditkarten beinhalten ebenfalls eine Reiserücktrittversicherung. Prüft das bitte individuell für Euch.

Visabestimmungen, Währung, Einreise

Währung:

Landeswährung ist der Kapverdische Escudo (CVE). Geldumtausch ist nur auf den Kapverden möglich.

Devisen können unbeschränkt eingeführt werden. Die Ausfuhr der Landeswährung ist verboten. Umtauschquittungen gut aufbewahren, da Sie damit das Restgeld zurücktauschen können. Der Kurs des CVE gegenüber dem Euro ist fix (1€=110CVE). Bargeldabhebungen an gekennzeichneten Geldautomaten mit Kredit- und Bankkarten und die Bezahlung mit Kreditkarten sind in den von Touristen besuchten Orten in der Regel möglich, aber noch lange nicht zuverlässig. Der Umtausch von Bargeld in Euro ist bei ein paar größeren Banken vor Ort möglich. Unsere Aufenthaltsorte abseits, machen Bargeld unumgänglich, da eher selten eine Kartenzahlung möglich ist. Am sinnvollsten ist ein entsprechender Mix aus Kredit-Card inkl. Geheimnummer und Cash (Euros!).

Einreise:

Die Einreise ist für deutsche, schweizerische und österreichische Staatsangehörige nur mit einem Reisepass möglich. Zum Zeitpunkt der Einreise muss dieser noch mindestens sechs Monate nach Ausreisedatum gültig sein. Der Personalausweis genügt nicht.

Visabestimmungen:

Seit der Abschaffung der Visumspflicht am 01.01.2019 für Kurzaufenthalte bis maximal 30 (dreißig) Tage benötigen europäische Reisende für die Einreise auf die Kapverdischen Inseln kein Visum mehr. Die von dieser Abschaffung der Visumspflicht betroffenen Touristen sind Staatsbürger der Europäischen Union, des Vereinigten Königreichs (Post-Brexit), der Schweiz, Norwegens, Islands und Liechtensteins.

Bürger ohne Visumpflicht müssen sich jetzt, mindestens 5 Tage vor Anreise, auf einer Internetseite der Regierung registrieren.

Die Registrierung findet in mehreren Bildschirmetappen statt, bei denen der Reisende Angaben zu seiner Identität (Informationen aus dem Reisepass), zu seinen Reisedaten (Ein- und Ausreisedatum, der Flugnummer), seinem Kontakt (Telefon und E-Mail) sowie den Ort seines Aufenthaltes angeben muss (Hotel). Die Registrierung kann auch vor Ort bei Einreise erfolgen, benötigt aber längere Wartezeit und ist deswegen nicht zu empfehlen.

Am Ende des Ausfüllens des Online-Formulars muss der Reisende die Gebühr (aktuell ca. 32 €) entrichten. Die Gebühr ist für alle Reisenden verpflichtend.

Um sich für die Einreise zu registrieren und/oder die Gebühr zu entrichten, besuchen Sie bitte folgende Webseite: www.ease.gov.cv.

Das Onlineformular ist in Englisch, Französisch und Portugiesisch verfügbar (klicken Sie bitte auf die entsprechende Flagge).

Bei einem Aufenthalt von mehr als 30 Tagen muss das Visum bei der Kapverdischen Botschaft in Berlin zusätzlich beantragt werden (hierzu benötigt die Botschaft Ihren Original-Reisepass. Die Bearbeitungsdauer beträgt mindestens 14 Tage).

Änderungen vorbehalten!

 

Bestimmungen zur Einreise können sich, abhängig von der Pandemielage, ändern.

Bitte erkundigt Euch zusätzlich über die aktuellen Einreisebestimmungen auf der Webseite der zuständigen Botschaft oder im Internet.

www.auswaertiges-amt.de

http://www.embassy-capeverde.de

https://www.eda.admin.ch/eda/de/home.html

www.bmeia.gv.at

Gesundheit

Impfungen

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind aktuell keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.

Impfbestimmungen und Impfempfehlungen können sich jeder Zeit ohne Ankündigung ändern.

Zu empfehlen sind allgemein übliche prophylaktische Maßnahmen sowie die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes. Fragen Sie Ihren Hausarzt, ob Sie gegebenenfalls Auffrischungen Ihrer Impfungen benötigen.

Eine kleine Reiseapotheke mit Mitteln gegen Durchfall, Sonnenbrand sowie ein Mückenschutzmittel ist nicht unnütz. Da die Inseln nahe am Äquator liegen, ist die Sonneneinstrahlung sehr intensiv. Ausreichender Sonnenschutz wird dringend angeraten. Nimm daher genügend Sonnenschutzcreme mit hohem Schutzfaktor (mind. 30) von zu Hause mit!

 

Medizinische Versorgung

Beim Versorgungsniveau ist außerhalb der beiden zentralen Krankenhäuser der Hauptstädte auf Santiago und Sao Vicente mit Einschränkungen zu rechnen, v.a. auch hinsichtlich des Rettungsdienstes bei Unfällen.

Besondere Hinweise

Die Abflugzeiten der Inlandsflüge können aufgrund der Wetterbedingungen nicht immer garantiert werden und erfordern Geduld und teilweise längere Wartezeiten. Eventuelle Flugzeitenänderungen sind nicht ausgeschlossen.

Länderinfo / Lage

Die Kapverden, offiziell die Republik Cabo Verde, liegen im zentralen Atlantik vor der Westküste Afrikas. Sie sind etwa 570 Kilometer von Senegal entfernt. Der Inselstaat besteht aus 15 Inseln wovon 9 bewohnt sind. Sie sind unterteilt in die Inselgruppen der Barlavento-Inseln (Windward-Inseln) im Norden und der Sotavento-Inseln (Leeward-Inseln) im Süden. Die Hauptstadt der Kapverden ist Praia auf der Insel Santiago.

 

Sprache:

Amtssprache ist Portugiesisch, die Umgangssprache – Crioulo -, eine Mischung aus vereinfachtem Portugiesisch und einzelnen Vokabeln aus afrikanischen Sprachen sowie aus dem Französischen.

 

Elektrizität / Strom:

Deutsche Steckdosennorm. Es werden keine Adapter benötigt.

 

Es gibt keine gefährlichen Landtiere

enthaltene Leistungen

  • 2x Vollpension
  • 8x Halbpension
  • Alle Transfers vor Ort
  • Appartements
  • Bungalows
  • CO2-Kompensation Eurer Flüge
  • Dein Guide: Matthias
  • Gasthäuser/Pensionen
  • immer Frühstück
  • Inlandsflüge
  • Privatzimmer
  • teilweise mit zusätzlichem lokalen Guide

nicht inbegriffen

  • Eigenanreise
  • Getränke, Snacks, Lunchpakete
  • nicht ausgeschriebene Mahlzeiten
  • optionale Aktivitäten vor Ort
  • Sonstige Ausgaben & Trinkgelder
  • Vorabregistrierung per EASE

Anspruch

  • |C| Mittelschwere Tour

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