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Hüttentrekking vom Tessin ins Wallis


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Hüttentrekking vom Tessin ins Wallis

Dauer:  5 Tage 4 Nächte
Reisepreis ab:   945,00 
Startort:  Schweiz - Airolo
Gruppengröße:  2 - 8
Sonntag
So 7 Jul , 2024

Donnerstag
Do 11 Jul , 2024

OlliDurchführungsgarantie

Olli: Sowohl das Tessin wie auch das Wallis stehen für eine landschaftlich besonders schöne Bergnatur. Beide verbindet die gemeinsame Grenze mit dem italienischen Val Formazza, einem im Mittelalter von Walsern besiedelten Tal. Wir wandern beim Hüttentrekking vom Tessin ins Wallis in fünf Tagen vom schroffen Val Bedretto über Pässe und durch Täler, vorbei an Seen und alten Alpsiedlungen. Dabei kommen wir dem ursprünglichen Binntal immer näher. Es gibt keine großen Namen die uns begleiten, keine Matterhörner, keine Dolomiten Riesen, keine alpinen Panoramen aus Hochglanzbroschüren. Was wir auf unserer Strecke zu sehen bekommen ist mal wild und fast erdrückend steil, mal sanft und von großzügiger Weite, ein wundervolles Wechselspiel aus herben und lieblichen Eindrücken. Es sind Landschaften die einen inspirieren und im innersten berühren, Landschaften von faszinierender Schönheit.

Unser Weg startet im verträumten Örtchen Ossasco im Val Bedretto und führt uns alsbald hinein ins ursprüngliche Val Torta. Dort wartet mit der Capanna Cristallina ein herrlich gelegener Übernachtungspunkt. In den kommenden Tagen verläuft unsere Route dann im Grenzverlauf zwischen Schweiz und Italien. Hoch oben durchqueren wir die Täler von Val Bavona und Val Formazza, blicken auf die beeindruckenden Bergketten der Tessiner Alpen und in der Ferne zu den Walliser Viertausender. Wir kommen an unzähligen Seen vorbei in denen sich die Silhouette beachtlicher Gipfel wie Basodino oder Ofenhorn spiegeln. Teils uralte Lärchenwälder säumen unseren Weg. Auf den authentischen Hütten erfreuen wir uns an regionalen Spezialitäten und uriger Atmosphäre. Zum Schluss führt uns der lange Abstieg nach Binn, in das Mineralien Mekka der Alpen. Das Tal ist unter Strahlern (Mineraliensammler) weltberühmt. Ich freue mich mit Dir aufs Hüttentrekking vom Tessin ins Wallis!

TIPP:

Wenn Du nicht weißt ob Du Dir diese Tour zutrauen kannst, legen wir dir den Besuch unseres Intensivkurs: Alpinwandern ans Herz. Mit der Buchung dieses Trekkings gewähren wir dir 30% Rabatt auf den Kurs. Solltest Du nach dem Kurs immer noch unsicher sein, buchen wir dich kostenlos auf eine leichtere Tour um.

Tagesbeschreibungen

Tag 1: bergauf: 1250hm I bergab: 10hm I 8,5 Km I Gehzeit ca. 4,5 Std. I Übernachtung: Capanna Cristallina SAC

Wir treffen uns am Bahnhofsvorplatz in Airolo, Stazione um 9:30. Von dort fahren wir gemeinsam mit dem Postauto ins Val Bedretto nach Ossasco (1313m). Dies ist unser Ausgangspunkt zur Capanna Cristallina (2572m), die unweit des Passo di Cristallina in aussichtsreicher Lage liegt. Unser Weg steigt hinter dem kleinen Örtchen recht unvermittelt an, wird aber bald etwas angenehmer in seiner Steigung. Durch herrlichen Lärchenwald geht es Richtung Alpe di Cristallina. Das Val Torta schlängelt sich durch steile sattgrüne Bergketten nach Süden und eröffnet immer wieder neue Ansichten. Besonders beeindruckend ist der Blick nach Norden, dort bilden die schroffen Granitzacken der Gotthard-Gruppe eine markante Silhouette.  

Schwierigkeiten: T3 Bergwege, mittelschwere Tour

Tag 2: bergauf: 850hm I bergab: 1250hm I 15,5 KM I Gehzeit ca. 6,5 Std. I Übernachtung: Rifugio Maria Luisa (2160m) CAI

Zeitig am morgen starten wir unsere zweite Tagesetappe. Etwas ungewöhnlich startet diese mit einem Abstieg. Nach kurzer Zeit tauchen wir ein in eine wilde Landschaft aus steilen Berghängen und tiefliegenden Seen. Direkt unter dem schmalen Bergweg blicken wir auf den Lago Sfundau, einem von mehreren Speicherseen in den nördlichen Tessiner Alpen. Nach etwa 2 Stunden erreichen wir Robiei (1890m), das ebenfalls umgeben von mehreren Speicherseen in wilder Bergwelt liegt. Nun folgt der lange Aufstieg Richtung Bocchetta di Maggia (2634m). Der Weg windet sich die Hänge zur Alpe Randinascia hinauf. Die Blicke gehen immer wieder zum alles dominierenden Basodino, der uns mit seinem weißen Gletscherschild schnell in seinen Bann zieht. Oben an der Bocchetta di Maggia angekommen, wartet ein kurzer, steiler Abstieg auf uns, bevor uns die Weite Seenlandschaft de Val Toggia empfängt. Gleichzeitig betreten wir nun italienischen Boden. Mit einem Rucksack voll Eindrücken, erreichen wir das Rifugio Maria Luisa und freuen uns auf einen leckeren Cappuccino.

Schwierigkeiten: T3 Bergwege, anspruchsvolle Tour

Tag 3: bergauf: 900hm I bergab: 850hm I 12 KM I Gehzeit ca.5,5 Std. I Übernachtung: Rifugio Eugenio Margaroli (2194m) CAI

Auch der heutige Tag startet mit einem Abstieg, denn bevor wir den kleinen Weiler Riale (1731m) erreichen, müssen wir erst gut 400hm hinab ins Tal. Das kleine Weglein verläuft dabei durch einen Sonnenhang mit interessanter Südalpen Vegetation. Nach etwa 1,5 Stunden ist der tiefste Zwischenpunkt unserer Durchquerung erreicht. Der Talgrund wird   leider etwas in Mitleidenschaft gezogen durch einen recht regen Verkehr und entsprechend großen Parkplatz. All das ist schnell wieder vergessen, wenn es in den traumhaft schönen und sehr einsamen Vallone di Nefelgiú geht. Angenehm in der Steigung führt der Bergweg hinauf zum Passo Nefelgiù (2583m). Nach dem Pass erreichen wir nach einer weiteren Stunde das Rifugio Margaroli (2194m) CAI.

Schwiergkeiten: T3 Bergwege, mittelschwere Tour

Tag 4: bergauf: 650hm I bergab: 550hm I 9 Km I Gehzeit ca. 4,5 Std. I Übernachtung: Binntalhütte (2267m) SAC

Der direkt an der Hütte gelegen Lago Vannino wird für die nächsten 1,5 Std. unser stiller Wegbegleiter. Oberhalb des nördlichen Ufers schlängelt der schmale Bergweg durch eine vielseitige Alpenvegetation und bildet einen tollen Kontrast zum türkisblauen Wasser des Sees. Mit erreichen der Scatta Minoia (2599m) verändert sich erneut das Landschaftsbild. Wir queren nun hoch oberhalb des Lago di Devero über die Alpe Forno Inferiore (2220m) zum Albrunpass (2408m). Das Gelände ist geprägt von vielen kleinen Seen, saftigen Matten und einer herrlichen Weite. Am Horizont leuchten die Walliser Riesen mit ihren Eisbergen,südlich geht es hinab zur Alpe Devero, einem traumhaft schönen Flecken Erde. Unser Weiterweg geht jedoch zum Albrunpass und anschließend ins nicht minder schöne Binntal, zurück auf Schweizer Boden.

Schwierigkeiten: T3 Bergwege, mittelschwere Tour

Tag 5: bergauf: 50 hm I bergab: 900hm I 10,5 Km I Gehzeit ca. 3,5 Std.

Am letzten Tag geht es hinab in das Walser Dorf Binn,einem für seinen Mineralienreichtum berühmten Ort. Der Bergweg verläuft angenehm und aussichtsreich bergab zum Weiler Fäld, in dem es alte sonnenverbrannte Walserhäuser zu bestaunen gibt. Die Idylle versprüht einen ganz besonderen Zauber und könnte kaum schöner sein. Gegen 13:00 erreichen wir Binn, unser Ziel. Gemeinsam fahren wir mit dem Postauto nach Fiesch. Von dort besteht Anschluss an das Bahnnetz der Matterhorn-Gotthard-Bahn, welche Verbindungen an das SBB Netz nach Brig und Göschenen unterhält.

Schwierigkeiten: T2 Bergwege, mittelschwere Tour

Extra: Airolo | Unterkunft: BB Gottardo

Wer es etwas entspannter möchte reist einen Tag früher nach Airolo an oder hängt am Ende der Tour einen Tag extra an. Genießt bereits vor der Tour die Bergatmosphäre und die Sauna im Hotel und/oder gestaltet Eure Abreise ebenso entspannt. Einfach Urlaub. Wir organisieren Eure zusätzlich gewünschten Übernachtungen.

Übernachtung mit Frühstück.

Detailinformationen

Anforderungen

Kondition: 

Bis zu 1250hm bei Aufstiegen und Abstiegen. Strecken von bis zu 15km auf mittelschweren Bergwegen (T3 weiß/rot/weiß markiert). Du solltest in der Lage sein 300hm in der Stunde im Aufstieg problemlos mit Gepäck bewältigen zu können (bitte möglichst leicht packen, das Motto: soviel wie nötig so wenig wie möglich).

Es erwarten Dich reine Gehzeiten bis zu 6,5 Stunden am Tag. Die Höhenlagen von knapp über 2500hm sind meist kein großes Problem, können aber die Kondition schon deutlich mehr fordern als im Flachland.

 

Technik: 

Du wanderst meist auf mittelschweren und anspruchsvollen Bergwegen, teilweise auch in alpinem und/oder weglosem Gelände. Steile Schneefeldquerungen können vorkommen. Passagen mit Absturzgefahr sind nur zum Teil mit Haltemöglichkeiten (Ketten, Seile, Griffe) abgesichert.

Du bist trittsicher, hast einen guten Gleichgewichtssinn auch auf schmalen Trittflächen und empfindest keine Höhenangst.

 

Dein Weg zur passenden Tour (Hier gehts zum Test)

 

Diese Reise ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet

Unterbringung

Wir übernachten in gut ausgestatteten SAC Hütten (Schweizer Alpenclub) und CAI  Hütte (italienischer Alpen Club,. Sofern es dort möglich ist, werde ich Zimmerlager (4 bis 6 Bett Zimmer) reservieren. Ansonsten schlafen wir in den bekannten Matratzenlagern.

Verpflegung

Wir haben immer eine HP. Beim Frühstück lassen sich in den Hütten gegen kleines Geld Lunchpakete packen. Mittags können wir Picknicks einlegen. Es ist noch anzumerken, dass auf italienischen Hütte das Frühstück oft etwas knapper ausfällt. Wer damit Probleme hat, sollte sich für die 2 Übernachtungen auf der Italienischen Seite etwas Müsli einpacken (ca. 60g pro Tag). Beim Abendessen ist es in der Regel dann umso üppiger.

Wetter & Unwägbarkeiten

Natürlich planen wir unsere Veranstaltungen so gut es geht, trotzdem ist auf einer Tour in der Natur und speziell in den Bergen nicht immer alles vorhersehbar. Wir hoffen natürlich immer auf eine warme und sonnige Woche, aber auch Regen und im Zweifel Kälteeinbrüche mit kurzzeitigem Schnee kommen vor. Du musst daher die Packliste unbedingt beachten und solltest auch ein gewisses Maß an Flexibilität im Umgang mit Planänderungen mitbringen.

So kann z.B. ein Wegabschnitt wegen Schlechtwetter nicht gangbar sein und wir müssen die Route ändern. Oder das Wetter ist so schlecht, dass es einfach keinen Sinn macht von der Hütte zu starten. Dazu noch eine Anmerkung: Der Klimawandel macht gerade vor den Alpen nicht halt, Unwetter Ereignisse treten häufiger auf und sind stärker geworden. Das kann eine eigentlich einfache Tour schnell erheblich anspruchsvoller oder gar gefährlich werden lassen. Auch hier ist Flexibilität für Planänderungen angemessen.

Packliste

⦁ Gut sitzender Mehrtagesrucksack mit Regenhülle 35-45 Liter

 

⦁ Hochwertige Regenjacke – KEIN Poncho! (Empfehlung: 3-Lagen Membranjacke)

⦁ Regenhose (leicht und klein verpackbar)

⦁ Leichter Trekkingschirm und dünne, wasserdichte Gamaschen (optional aber empfehlenswert)

⦁ Sonnenschutz (Sonnenbrille, Hut/Kappe, kleine Packung Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor)

 

⦁ Bequeme Berghose(n), kurz & lang (Tipp: Zip-Off Hose)

⦁ Dünne Fleecejacke/-pullover

⦁ Gefütterte Midlayer Jacke (Daune oder synthetisch)

⦁ Mütze und leicht gefütterte Handschuhe (z.B. Fleecehandschuhe)

 

⦁ T-Shirts, Unterwäsche und Socken zum wechseln (2 bis 3 Sets reichen erfahrungsgemäß)

⦁ Leichte Wechselgarnitur für die Abende

⦁ Wasserdichte Packsäcke für die Wechselbekleidung

 

⦁ Kulturbeutel: minimalistisch, kleine Packungen, 1 Mikrofaserhandtuch

⦁ Stirnlampe

⦁ Ohropax (wichtig!)

⦁ Blasenpflaster

⦁ Kinesiotape (gibt es günstig bei dm)

⦁ Personalausweis, Bargeld

 

⦁ Trinkflaschen oder Schläuche, Volumen zwischen 1,5 und 2 Liter

⦁ Energieriegel (1-2 pro Tag)

 

⦁ Leichter Hüttenschlafsack (wird auch oft als Inlett bezeichnet z.B. aus Seide)

⦁ Hüttenschuhe (leichte Plastikschlappen, Flip-Flops o.ä.)

 

⦁ Teleskopstöcke

⦁ Feste, knöchelstabilisierende (hohe) Bergschuhe, am besten mit Geröllschutz; min. Klasse B, besser B/C (keine Ahnung, was das ist? – dann ruf uns an!)

 

Was die Schuhe angeht: diese müssen am Knöchel und der Ferse richtig fest sein, dies dient der Trittsicherheit und dem Schutz vor Verletzungen.

 

Kontrolliert bitte unbedingt das Gewicht eures Rucksacks! Dieser sollte komplett gepackt, also mit dem Wasser und den Riegeln, nicht mehr als 9kg wiegen. Jedes Gramm weniger lässt uns die Wanderungen noch mehr genießen.

An- und Abreise

Du reist in Eigenregie nach Airolo (Tessin, Schweiz). Die Fahrt mit der Schweizer Bundesbahn ist sehr empfehlenswert. Die Züge nach Airolo verkehren von Basel und Zürich im Stundentakt und nutzen noch die alte Gotthard Strecke - für Bahnfreunde ein Genuss.

 

Start: 9:30 Uhr am Bahnhofsvorplatz in Airolo, Stazione

Ende: ca. 13 Uhr in Binn, Bahnhof und weitere 2h mit der Bahn zurück nach Airolo, Stazione

Reiseversicherung

Eine Reiserücktrittversicherung könnt Ihr über unser Partnerreisebüro abschließen. Wir vermitteln Euch dies gerne.

Manche Kreditkarten beinhalten ebenfalls eine Reiserücktrittversicherung. Prüft das bitte individuell für Euch.

Es empfiehlt sich in jedem Fall eine Bergrettungsversicherung. Diese hat man im Normalfall bei den folgenden Mitgliedschaften: Alpenverein / ADAC Plus / Mastercard Gold. Prüft das bitte nochmals für Euch.

Visabestimmungen & Währung

Trotz dass wir in der Schweiz sind können wir ganz entspannt mit Euro bezahlen. Auf den Berghütten ist Bargeld wichtig, da hier in 99% der Fälle eine Kartenzahlung nicht möglich ist. Beachtet, dass das Preisniveau in der Schweiz höher ist als in Deutschland. In Italien sind wir dieser in der EU und zahlen natürlich mit Euro.

Da wir uns in die Schweiz bewegen gelten keine besonderen Visabestimmungen. Für Italien auch nicht.

https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/schweiz-node/schweizsicherheit/206208

https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/italien-node/italiensicherheit/211322

Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht?

Dann ist eine Durchführung dennoch möglich, wenn Du bereit bist einen Aufpreis zu zahlen:

bei 1 Teilnehmer: 600€

enthaltene Leistungen

  • 4x Halbpension
  • Alle Transfers vor Ort
  • Berghütten
  • Dein Guide: Olli

nicht inbegriffen

  • Eigenanreise
  • Getränke, Snacks, Lunchpakete
  • Sonstige Ausgaben & Trinkgelder

Anspruch

  • |D| Anspruchsvolle Tour

Deine Vorteile bei uns

  • maximal 8 Gäste pro Gruppe
  • Durchführung ab der 1. Buchung möglich!
  • Jetzt Buchen - keine Anzahlung
  • faire bezahlte und diplomierte Guides
  • Zimmer, statt Matratzenlager, wenn möglich

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